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Intensivpädagogische Lerngruppen (IPL)


• Arbeit im multiprofessionellem
  Team der IPL:
  Förderschullehrerin
  /Pädagogische Mitarbeiterin
  Schule/
  sozialpädagogische Fachkräfte
• Kooperation mit der Kinder- u.
  Jugendpsychiatrischen Praxis
  Duda
• Individuelle systemische
  Familienberatung im elterlichen
  Haushalt
• Kontinuierlicher Kontakt zur
  abgebenden Schule
• Kooperation mit HIBUZ
• Betreuungszeit in der Schulzeit
  von 8:00 bis 17:30 Uhr
Die jahrgangsübergreifenden Intensivpädagogischen Lerngruppen (IPL) mit intensivpädagogischer Gruppenbetreuung sind ein gemeinsames Angebot der Jugendhilfe Bockenem und der Ludolf-Wilhelm-Fricke-Schule, der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung der Stephanstift Förderschulen gGmbH.

Mit diesem Angebot für Kinder und Jugendliche gestalten wir einen besonderen Lern- und Lebensraum für Schüler, die in dem Rahmen einer Regelschule, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr zurecht kommen.

Für jeweils 6 Schüler und deren Familien bieten wir in Hildesheim
für die Jahrgangsstufen 1-4
und in Bad Salzdetfurth für die Jahrgangsstufen 5-9 einen Entwicklungsraum, der sie befähigt wieder in den Regelschulbetrieb gestärkt und mit neuer Freude am Lernen zurück zu kehren.

Die Idee                                              
Die integrative Verbindung von teilstationärer Jugendhilfe und Förderschule ist in dieser Weise neu und stellt ein effizientes Modell für bedingt schul- und gruppenfähige Kinder und deren Familien dar.
Das Konzept orientiert sich an der Vorstellung durch ein verlässliches Lern/-und Beziehungsklima soziale Kompetenzen und kognitive Fähigkeiten zu trainieren, zu stabilisieren und auszubauen. Dadurch entstehen Freunde am Lernen und die Motivation der Weiterentwicklung.
Dies erreichen wir, indem wir Lebens-und Lernwelten miteinander verbinden.
Nur wenn die Familie und die Schule als Gesamtheit Adressat der Hilfe wird, ist sichergestellt, dass eine nachhaltige Veränderung der familiären Entwicklungsbedingungen erreicht werden kann.

Zielgruppe
Die Kinder der IPL kommen in der Regel
• aus einer Schulsituation, die ein erfolgreiches Lernen nicht mehr erfolgreich erscheinen lässt
• mit Störungen und Problemen im Bezugs- und Familiensystem
• mit erheblichen Verhaltensauffälligkeiten  
• mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten
• mit Entwicklungsstörungen
• mit Störungen ihrer emotionalen, kognitiven und sozialen Entwicklung
• mit kombinierten Förderbedarfen im Lernen und / oder der geistigen Entwicklung

Ziele
• Rückschulung der Kinder in eine Regelschule nach längstens 2,5 Jahren
• Aufrechterhaltung des Kontaktes zur abgebenden Schule, mit der Perspektive der Rückschulung
• Stabilisierung und Fortentwicklung des Lern- und Arbeitsverhalten der Kinder
• Emotionale Stabilisierung der Kinder, damit sie sich in Stresssituationen selber regulieren  können
• Aktivierung der Eltern, ihre Kinder in belastenden Situationen angemessen und liebevoll zu unterstützen
• Erweiterung der Handlungsstrategien für das gesamte Familiensystem, in Bezug auf vorausschauendes
  Agieren.