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Geschichte


1963
gründeten Bürger aus Bockenem einen Verein mit dem Ziel benachteiligte Kinder und Jugendliche zu  unterstützen. Getragen wurde diese Idee von christlichen Grundgedanken mit dem Ziel die Schwächsten der Gesellschaft, die Kinder und Jugendlichen zu fördern.

Das Ev.-luth. Kinderheim Bockenem wurde zunächst unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes geführt. Drei Kinderpflegerinnen und die Heimleiterin betreuten drei Gruppen mit ca. 20 Kindern pro Gruppe.

1969
wurden neue Räumlichkeiten für das Kinderheim am Stadtrand von Bockenem in unmittelbarer Nähe des Schulzentrums, Ambergau, gebaut. Das Gebäude war für vier Gruppen mit je 15 Kindern konzipiert. Das Kinderheim wurde ab diesem Zeitpunkt von der Kirchengemeinde Bockenem verwaltet.

Die zentrale Versorgung der Gruppen übernahm der Küchen- und Hausdienst. Die Zentralküche kochte für alle Gruppen. In der Nacht gab es zwei Nachtwachen, jeweils eine für jede Etage und für zwei Gruppen.

1992
fällt zum ersten Mal der Begriff der Dezentralisierung.

Die traditionelle Form der Heimerziehung wurde in Frage gestellt. Unter Berücksichtigung der Kernaussagen des 1990 in Kraft getretenen Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG), das die Entwicklung und Erziehung "zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit" fordert, sowie der Ergebnisse verschiedener Fachdiskussionen, begann man sich nun neu zu orientieren und über eine Dezentralisierung nachzudenken.
In den Jahren 1994-1997 wurde der Dezentralisierungsgedanke verwirklicht. Die neue Konzeption ging von dem Grundsatz aus, dass Kinder und Jugendliche den Anspruch auf kleine überschaubare Lebens- und Wohneinheiten haben.

1997
wird das Stammhaus verkauft. Im selben Jahr zieht die letzte Wohngruppe in ein Zweifamilienhaus nach Bad Salzdetfurth. Das Kinderheim verfügt nun über 3 Wohngruppen und 3 Tagesgruppen. Die Verwaltung der Jugendhilfe zieht in ein Fachwerkhaus in die Altstadt von Bockenem.

2001
Die Räumlichkeiten der Verwaltung werden mit zunehmenden Verwaltungsaufgaben und steigender Anzahl von Mitarbeiter/innen zu klein. Für zusätzliche Verwaltungskräfte gibt es keinen Büroraum mehr. Ebenfalls fehlt das notwendige Archiv. Die Anmietung neuer Räumlichkeiten wird erwogen, jedoch wird kein geeignetes Objekt gefunden.

In der Mitgliederversammlung fällt die Entscheidung ein Grundstück im Gewerbegebiet zu kaufen, um dort ein Bürohaus zu bauen.

2002
In 2002 beginnen wir zu bauen, der Einzug erfolgte im Herbst 2004.

2003
in Kooperation mit zwei weiteren Jugendhilfeträgern wird eine Inobhutnahmestelle eingerichtet.

2009
erfolgt die Eröffnung der Verselbständigungsgruppe in Hildesheim mit 6 Plätzen für Jugendliche und junge Erwachsene.

2011
beginnt der Bau eines Zweifamilienhauses in Hoheneggelsen zur Betreuung von Tagesgruppenkindern.

2013
Die Schuldnerberatung wird als neuer Bereich erschlossen.

2014
Die Flexiblen Hilfen erhalten neue Büroräume in Hildesheim, Osterstr. 51a.

2014
Zwei Tagesgruppen werden geschlossen, da diese Betreuungsform rückläufig ist.

2015
Die Tagesgruppe in Hoheneggelsen wird in eine Wochengruppe umgewandelt, diese eröffnet im Dezember 2015.

2016
Im April wird die erste intensivpädagogische Lerngruppe in der Steuerwalderstr. 62 eröffnet. Hier werden 6 Kinder, die derzeitig keine Regelschule besuchen können in Kooperation mit der Ludolf-Fricke-Schule des Stephanstiftes  von 2 Lehrern und 4 Pädagogen beschult und betreut.
Am 01.06.2016 nimmt die zweite intensivpädagogische  Lerngruppe in Bad Salzdetfurth, am Sonnenbrink ihre Arbeit auf.

2016
Im Oktober ist Baubeginn für ein Zweifamilienhaus in Bocknem im Neubaugebiet „Ambergau“. Hier sollen 8 Kinder/Jugendliche betreut werden. Im Oktober 2017 nimmt die Gruppe die ersten Kinder auf.

2017
Im August geht die dritte intensivpädagoische Lerngruppe in Lamspringe an den Start.

2017
Im September, kauft die Jugendhilfe Bockenem ein Einfamilienhauses in Bad Salzdetfurth, Sonnenbrink 1. Die intensivpädagogische Lerngruppe zieht in dieses neu erworbene Haus.

2018
Im Oktober kauft die Jugendhilfe ein Zweifamilienhaus in Klein Escherde und eröffnet eine Kleinstwohngruppe. Am  01.05.2018 nimmt die Gruppe die ersten Kinder auf. Insgesamt werden hier fünf Kinder ab 6 Jahren betreut.

Derzeitig verfügt die Jugendhilfe Bockenem über 4 Wohngruppen, 1 Wochengruppe, 1 Verselbständigungsgruppe für Jugendliche und junge Erwachsene, 1 Kleinsteinrichtung, 3 intensivpädagogische Lerngruppen, 2 Tagesgruppen und 9 Erziehungsstellen.
In einem Bürogebäude in Hildesheim sind die  Flexiblen Hilfen untergebracht und in unmittelbarer Nähe befindet sich unsere Trainingswohnung für 4 Jugendliche.